Aktuelles/Neuigkeiten

04/2017

Anangeln mit Vereinsräuchern

In diesem Jahr haben wir uns dazu entschieden, die Saison mit dem Anangeln am Karfreitag zu beginnen. Und was passt an einem Karfreitag besser, als Fisch zuzubereiten? ...

Weiterlesen …

Nächster Termin

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Döbel (Leuciscus cephalus)

Der Döbel (Leuciscus cephalus), auch Alet, Eitel oder Aitel (letzteres vor allem in Bayern: „das Aitel“), ist eine Fischart aus der Familie der Karpfenfische (Cyprinidae). Zu dieser Fischgruppe gehören etwa 1500 Arten.

 

Der im Durchschnitt 30 bis 40 (max. 70 cm, bis 5 kg schwer) Zentimeter lange und 1 Kilogramm schwere Döbel hat einen gestreckten und seitlich abgeflachten, torpedoförmigen Körper. Der Kopf ist sehr groß und das endständige Maul breit. Das Maul hat statt der Zähne eine durchlaufende Horn-Schneide. In seinem Habitus ähnelt er dem Aland (Leuciscus idus), hat aber größere Schuppen mit einer dunklen Umrandung, die eine netzartige Zeichnung ergeben, und eine nach außen gebogene Afterflosse. Der Rücken und die Flanken sind silbern bis golden, die Bauch- und Brustflossen rötlich gefärbt.

 

Der Döbel ist ein weit verbreiteter Süßwasserfisch und gehört zu den Leitfischen der Äschen- und Barbenregion. Er lebt sowohl in stark strömenden hyporhithralen Bächen und potamalen Flüssen, von Flüssen durchzogene Seen (Biotop-Nr./EU-Code FFH 4.1.1., 4.2.1 und 4.3.1 bzw. 3260) als auch in aufgestauten Flussbereichen bis hin zu Kleingewässern wie etwa Entwässerungsgräben in der Feldflur. Jungfische halten sich meist noch in großen Schwärmen oberflächennah auf und erbeuten Anflugnahrung. Große Döbel leben vorwiegend solitär an Unterständen wie überhängenden Bäumen und Sträuchern, unter Brücken oder tiefen Gumpen eines Baches. Zu den bevorzugten Standorten zählen auch strömungsarme Bereiche hinter größeren Steinen oder kleinen Buchten.

 

Die Geschlechtsreife wird mit 2-4 Jahren erreicht, zur Laichzeit von April bis Juni (je nach Wassertemperatur auch von Mai bis Juli) legen die Tiere dann etwa 100.000 Eier an Pflanzen oder in den Kiesgrund. Döbel reagieren relativ sensitiv auf Wasserverschmutzung und können ein Indikator für unbelastetes Bach- und Flusswasser sein. Die Reaktion von Döbeln auf toxische Chemikalien wurde an der französischen Rhône untersucht.

 

Quelle: wikipedia.de